La Gomera

Die Kolumbusinsel

Als sich Christoph Kolumbus im Jahre 1492 auf den Weg ins Unbekannte machte, lief er die Bucht von San Sebastián, der Inselhauptstadt an. Seit diesem Zeitpunkt trägt La Gomera den Zweitnamen La Isla Colombina, die Kolumbusinsel. Die noch heute erhaltenen Bauten wie der Grafenturm Torre del Conde, die Kirche Iglesia de la Asunción, in deren Gemäuer die Seefahrer gesegnet wurden, sowie der Brunnen El Pozo de la Aguada wurden zu den einzigen Zeitzeugen des Aufenthalts der Entdecker Amerikas auf der Insel
Quelle: Fremdenverkehrsamt des Cabildos von La Gomera (Patronato de Turismo)

 

Junonia Minor

La Gomera hat eine fesselnde Geschichte durchlebt. Klassische Schriftsteller wie Plinius und Ptolomäus bezeichneten die Insel, die durch die Phönizier und andere Völker der Antike bekannt wurde, als Junonia Minor. Der Ursprung des Namens La Gomeras steht in Verbindung mit der legendären Ankunft einer der ersten nordafrikanischen Siedler, den Ghomara. Die Geschichte dieser Berberstämme erstreckt sich über zwanzig Jahrhunderte, bis im 15. Jahrhundert die ersten Europäer die Insel betraten und sich die Einwohner Untertan machten.
Über die Entstehung des Namens Gomera gibt es verschiedene Theorien. In der wahrscheinlichsten wird seine Herkunft mit den im Norden Marrokos lebenden, gleichnamigen Stämmen Gomera in Verbindung gebracht (außerdem können Parallelen zu dem Namen der spanischen Enklave Peñón de Velez de La Gomera und anderen gezogen werden). Diese Volksstämme lebten von der Landwirtschaft und kannten die Schiffahrt ebenso wenig wie die Ureinwohner der gleichnamigen kanarischen Insel. Es ist deshalb anzunehmen, dass sie eines Tages von Seefahrern mit auf die Reise genommen wurden. Die Insel wurde von den Eingeborenen, den Gomeros oder Gomeritas bewohnt, deren Traditionen bis heute zum Teil erhalten wurden. Einer der wohl bekanntesten und beliebtesten Bräuche ist die Pfeifsprache (silbo gomero), die als eine Form der Kommunikation genutzt wurde um den einschränkenden geografischen Verhältnissen der Insel zu trotzen


Quelle: Fremdenverkehrsamt des Cabildos von La Gomera (Patronato de Turismo)
 

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